Ingrid
Watsu Session im Oktober 2019 im Seminarzentrum Sonnenstrahl
Therapeut: Gyan, W. Schulte
Zu Beginn erzähle ich Gyan von meinem Geburtstrauma. Meine Beine voller Wasser sind Zeugnis meiner nicht geweinten Tränen.
Ich liege nun im Wasser und werde liebevoll gehalten. Es fühlt sich alles ganz leicht an, als ob ich schwebe. Ich gleite durch das Wasser, kann völlig loslassen und spüre Ruhe und Frieden in mir.
Die Dehnungen und vielfältigen Bewegungen von Armen, Beinen und Rumpf genieße ich sehr. Ich fühle mich sicher, gut aufgehoben und angenommen.
Ich bin ganz weit weg in einer anderen Welt. Nach wenigen Augenblicken erreiche ich eine Tiefenentspannung und weiß, dass ich mich im Geburtskanal befinde. Mit sanften Stößen komme ich immer ein Stückchen weiter, es ist gar nicht so dramatisch, es geht langsam voran. Es gibt kein Hindernis bei meinen Vorwärtsbewegungen.
Kopf und Nacken liegen sicher - in Gyans Händen, oder? Ich weiß es nicht mehr, wo. Nur, auf einmal spüre ich: ich habe es geschafft, bin nicht mehr in Mutters Bauch, kann mich frei bewegen und weine, weine. Ich liege in Gyans Armen, an seiner Brust, fühle voller Dankbarkeit diesen warmen Körper, seine liebevollen Hände, die über meinen Kopf streichen und mein Gesicht, bes. meine Stirn, sanft massieren.
Später legt er meine Hand auf meine Brust und unterstützt durch leichten Druck seiner darauf liegenden Hand meine Atmung. Ich fühle mich neu geboren, könnte ewig so im warmen Wasser liegen, fürsorglich und liebevoll getragen……..
Langsam kommt der Übergang in die Realität. Am Beckenrand angelehnt, nehmen meine Beine Kontakt zum Boden auf. Dann stehe ich. Gyan übergibt mir wieder die Verantwortung über mein Leben!
In dieser Stunde habe ich ein sehr kostbares Geschenk erhalten!
DANKE! Dir und deiner Familie wünsche ich eine gesegnete, friedvolle Vor-Weihnachtszeit!
Mit lieben Grüßen Ingeborg
Bildrechte Aquamunda Institut

